Schon in der letzten Ausgabe unserer Zeitschrift haben wir über die Europäische Route der Friedhofskultur berichtet. Doch das Thema ist so umfangreich, dass wir uns entschlossen haben, es zum Mittelpunkt dieses Heftes zu machen.
In diesem Beitrag wird diese Tourismusaktion der Europäischen Route der Friedhofskulturin den Mittelpunkt gerückt. Einige von den vielen Friedhöfen, die sich zu dieser Route zusammengeschlossen haben, sollen hier näher vorgestellt werden.
Da diese Broschüre zurzeit nur in Englisch und Spanisch zu lesen ist, soll hier mit der freien Übersetzung des Textes zu den Friedhöfen von Lecco ein kleiner Einblick gegeben werden, welche Informationen darin zu finden sind.
Die Transmortale fand dieses Jahr wegen des großen Interesses bereits zum dritten Mal statt und war wie stets offen für (junge) Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der Nachwuchsforschung.
Jedes Mal werden aus unterschiedlichen Disziplinen und Ansätzen neue Forschungsperspektiven in Kurzreferaten vorgestellt und in einer größeren interdisziplinären Fachrunde diskutiert. Über den Workshop hinaus bietet die Transmortale außerdem eine Plattform für das Forschungsfeld Sterben, Tod und Trauer.
Das Handwerk hat goldenen Boden, heißt es. Steinmetzmeister Uli Beppler weiß, wie schwer es heute ist, auf diesem Boden solide zu stehen. Doch er ist der festen Überzeugung: Am Ende setzt sich Qualität durch.
Der Verein Garten der Frauen e.V. hat der Kammersängerin Helga Pilarczyk (1925-2011) eine eigene Ausstellung gewidmet, zu betrachten im historischen Wasserturm an der Cordesallee vom 13. Mai bis Ende September 2012 jeden Sonntag zwischen 14 und 17 Uhr. Helga Pilarczyk wurde im nahen Garten der Frauen bestattet.
Jedes Jahr ist auf dem Parkfriedhof Ohlsdorf das großartige Ereignis der Rhododendronblüte zu bestaunen. Dieses Jahr soll erstmals die Aufmerksamkeit junger, fotobegeisterter Menschen darauf gelenkt werden. Deshalb ruft der Förderkreis Ohlsdorfer Friedhof e.V. zu einem Fotowettbewerb für Jugendliche bis zu 21 Jahren auf.
Die historischen Grabsteine des Friedhofs in Nebel auf Amrum sind einmalige Zeugnisse der dortigen Steinmetzkunst.
Sie sind nicht nur aus bildhauerischer Sicht von herausragender Qualität, auch die Darstellungen und Texte unterscheiden sich von den meist üblichen Auflistungen von Namen und Daten.
Fortsetzung des Artikels "Politische Friedhofskultur: Friedhöfe in Belfast (Teil 1)" aus Heft Nr. 116, I/2012, von OHLSDORF - Zeitschrift für Trauerkultur.